Kerstin Führs und die drei Berhardiner

Allgemeines zur Rasse der Bernhardiner

In der Gruppe der Molosser gilt der Bernhardiner als der größte Hund und wurde ursprünglich als Arbeitshund in den Schweizer Bergen eingesetzt. „Barry I.“ vom Großen St. Bernhard (1800-1814) war der wohl berühmteste Rettungshund seiner Rasse. Er und viele andere St.-Bernhards-Hunde haben durch Ihren sicheren Instinkt in Schneestürmen und Lawinengefahr zahlreichen verirrten Menschen das Leben gerettet.

Bernhardiner sind starkknochig gebaute Hunde mit guter Bemuskelung. Gewünscht ist ein raumgreifendes Gangwerk und ein harmonischer Körperbau. Diese schöne Rasse gibt es in zwei Haar-Varietäten: Kurzhaar (früher Stockhaar genannt) und Langhaar, wobei die langhaarigen Vertreter hinsichtlich ihres Haarkleides entsprechend pflegeintensiver sind.

Bei einer Mindestschulterhöhe von 70 cm beim Rüden sind diese sehr imposante Erscheinungen. Hündinnen sollten eine Mindestschulterhöhe von 65 cm aufweisen und sind trotz der geringeren Größe ebenfalls sehr eindrucksvolle Hunde.

Der Bernhardiner ist sehr widerstandsfähig gegen die Unbilden des Wetters. Er verfügt über ein ruhiges ausgeglichenes Wesen, ist sehr treu und wachsam und eben diese charakteristischen Stärken machen ihn für seine Menschen so liebenswert. Für Kinder ist er ein guter Wegbegleiter und für seine ganze Familie der beste Freund.