Allgemeines zur Rasse der Bernhardiner
In der Gruppe der Molosser gilt der Bernhardiner als der größte
Hund und wurde ursprünglich als Arbeitshund in den Schweizer Bergen
eingesetzt. „Barry I.“ vom Großen St. Bernhard (1800-1814)
war der wohl berühmteste Rettungshund seiner Rasse. Er und viele
andere St.-Bernhards-Hunde haben durch Ihren sicheren Instinkt in Schneestürmen
und Lawinengefahr zahlreichen verirrten Menschen das Leben gerettet.
Bernhardiner sind starkknochig gebaute Hunde mit guter Bemuskelung.
Gewünscht
ist ein raumgreifendes Gangwerk und ein harmonischer Körperbau.
Diese schöne Rasse gibt es in zwei Haar-Varietäten: Kurzhaar (früher
Stockhaar genannt) und Langhaar, wobei die langhaarigen Vertreter hinsichtlich
ihres Haarkleides entsprechend pflegeintensiver sind.
Bei einer Mindestschulterhöhe von 70 cm beim Rüden sind diese sehr
imposante Erscheinungen. Hündinnen sollten eine Mindestschulterhöhe
von 65 cm aufweisen und sind trotz der geringeren Größe ebenfalls
sehr eindrucksvolle Hunde.
Der Bernhardiner ist sehr widerstandsfähig gegen die Unbilden des Wetters.
Er verfügt über ein ruhiges ausgeglichenes Wesen, ist sehr treu und
wachsam und eben diese charakteristischen Stärken machen ihn für
seine Menschen so liebenswert. Für Kinder ist er ein guter Wegbegleiter
und für seine ganze Familie der beste Freund.
|